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Lehrstuhl für Empirische Bildungsforschung

Abgeschlossene Projekte

Auf diesen Seiten finden Sie Informationen zu früheren Projekten am Lehrstuhl Empirische Bildungsforschung. Neben der grundlagenforschung zur Sozialisation in Kindheit und Jugend befassen sich Studien mit der Evaluation der pädagogischen Praxis.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2002-2009

Förderung

Deutsche Forschungsgemeinschaft

Projektbeschreibung

Das Projekt "Frient - Freundschaftsbeziehungen in interethnischen Netzwerken" befasst sich mit der Entstehung, Gestalt und den Auswirkungen von Freundschaften zwischen Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund. In der ersten Projektphase (2002-2005) lag der Fokus auf der Frage, inwieweit interethnische Freundschaften förderlich für die Entwicklung interkultureller Kompetenz sind. Die zweite Projektphase (2006-2009) befasst sich mit den Auswirkungen interethnischer Freundschaften auf das Familienleben von Jugendlichen mit Migrationshintergrund. 

Publikationen (Auswahl)
  • REINDL, M., REINDERS, H. & GNIEWOSZ, B. (2013). Die Veränderung jugendlichen Autonomiestrebens, wahrgenommener elterlicher Kontrolle und erlebter Konflikthäufigkeit in der Adoleszenz (The change of autonomy striving, perceived parental control, and perceived quantity of conflicts in adolescence). Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 45 (01), 14-26.
  • REINDERS, H. (2010). Interethnische Freundschaften und familiale Individuationsprozesse bei Jugendlichen deutscher und nicht-deutscher Herkunft. Zur Bedeutung von Geschlecht und Hekrunft (Interethnic Friendships and Individuation Processes of Migrant and Non-Migrant Youth in Germany. The Role of Gender and Origin).  In: Ziebertz, H.-G. (Hg), Gender in Islam und Christentum. Münster: Waxmann.
  • REINDERS, H. (2010). Religiöser Erziehungsstil und Individuationsprozesse bei Jugendlichen deutscher und türkischer Herkunft (Religious parental style and individuation of German and Turkish migrant students). Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 03.
  • REINDERS, H. & VARADI, E. (2009). Interethnische Freundschaften, Akkulturationsorientierungen und Autonomieentwicklung bei Jugendlichen türkischer und italienischer Herkunft (Interethnic friendships, acculturation and autonomy development of Turkish and Italien immigrant youth). Psychologie in Erziehung und Unterricht, 56(02), 123-136.
  • REINDERS, H., SIELER,V. & VARADI, E. (2008). Individuationsprozesse bei Jugendlichen deutscher und türkischer Herkunft. Ergebnisse einer Längsschnittstudie (Individuation of adolescents of German and Turkish origin. Longitudinal results). Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisationsforschung,28(04), 429-444.
  • REINDERS, H. & VARADI, E. (2008). Individuationsprozesse und interethnische Freundschaften bei Jugendlichen türkischer Herkunft (Individuation and interethnic friendships of Turkish immigrant adolescents). Zeitschrift für Erziehungswissenschaft.
  • REINDERS, H. & MANGOLD, T. (2007). Entstehung und Auswirkungen von interethnischen Freundschaften in der Adoleszenz. Theoretische Überlegungen und empirische Befunde (Development and impacts of interethnic friendships in adolescence. Theoretical considerations and empirical findings). In H. Biedermann, F. Oser & C. Quesel (Hg.), Vom Gelingen und Scheitern politischer Bildung (411-426).Züroch: Rüegger.
  • REINDERS, H. (Hg.) (2006). Interethnische Beziehungen im Lebenslauf. Themenheft (Inter-ethnic Contact through Life Course. Special Issue). Diskurs Kindheits- und Jugendforschung. 1. Jg., H. 1.
  • REINDERS, H. (2006). Einführung: Entstehung und Auswirkungen interethnischer Beziehungen im Lebenslauf. (Interethnic Contact through Life Course). In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 01 (01), 7-20.
  • REINDERS, H., GREB, K. & GRIMM, C. (2006). Entstehung, Gestalt und Auswirkungen interethnischer Freundschaften im Jugendalter (Development, Quality and Outcomes of Interethnic Friendships in Adolescence. A Longitudinal Study). In: Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 01(01), 39-58.
  • REINDERS, H. & MANGOLD, T. (2005). Die Qualität intra- und interethnischer Freundschaften bei Mädchen und Jungen deutscher, türkischer und italienischer Herkunft (Intra- and Interethnic Friendship Quality of Boys and Girls of German, Turkish and Italian Origin). Zeitschrift für Entwicklungspsychologie und Pädagogische Psychologie, 37 (03), 144-155.
  • REINDERS, H., MANGOLD, T. & GREB, K. (2005). Ko-Kulturation in der Adoleszenz. Freundschaftstypen, Interethnizität und kulturelle Offenheit im Jugendalter (The concept of co-culturation. Types of friendships, ethnic composition and cultural openess among adolescents). In F. Hamburger, T. Badawia & M. Hummrich (Hg.), Migration und Bildung. Über Anerkennung und Integration in der Einwanderungsgesellschaft (139-158). Opladen: Verlag für Sozialwissenschaften.
  • REINDERS, H. & MANGOLD, T. (in Druck). Entstehung und Auswirkungen von interethnischen Freundschaften in der Adoleszenz. Theoretische Überlegungen und empirische Befunde (Development and impacts of interethnic friendships in adolescence. Theoretical considerations and empirical findings). In F. Oser, C. Quesel & H. Biedermann (Hg.), Jugend und Politik. Zwei getrennte Welten?.
  • REINDERS, H. (2004). Subjektive Statusgleichheit, interethnische Kontakte und Fremdenfeindlichkeit bei deutschen Jugendlichen (Perceived Status Equity, Interethnic Contacts and Xenophobia of German Adolescents). Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 24(02), 182-202.
  • REINDERS, H. (2004). Entstehungskontexte interethnischer Freundschaften in der Adoleszenz (Developmental Contexts of Interethnic Friendships in Adolescence). Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, 7(01), 121-146.
  • REINDERS, H. (2004). Allports Erben. Was leistet noch die Kontakthypothese? (The Contact Hypothesis of Allport Revisited) In D. HOFFMANN & H. MERKENS (Hg.), Jugendsoziologische Sozialisationstheorie. Impulse für die Jugendforschung (91-108). Weinheim: Juventa.
  • REINDERS, H. (2003). Interethnische Freundschaften bei Jugendlichen 2002. Ergebnisse einer Pilotstudie bei Hauptschülern (Interethnic Friendships of Adolescents). Hamburg: Kovac.
  • REINDERS, H. & HUPKA, S. (2003). Soziale Identität und personenbezogene Zukunftsperspektiven bei deutschen und türkischen Jugendlichen. (Social Identity and Personal Future Perspectives of German and Turkish Adolescents) In H. MERKENS & A. WESSELS (Hg.), Zwischen Anpassung und Widerstand. Zur Herausbildung der sozialen Identität türkischer und deutscher Jugendlicher (113-146). Baltmannsweiler: Schneider Verlag.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2009 - 2012

Förderung

Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst

Projektbeschreibung

Das Projekt SokiB untersucht den Austausch sozialen Kapitals von Kindern und Jugendlichen in interethnischen Beziehungen. Grundlegend hierbei ist die Auffassung, dass Heranwachsende unterschiedlicher Herkunft ihr Wissen wechselseitig in interethnische Beziehungen einbringen und auf diese Weise den Austausch zwischen Personen unterschiedlicher Herkunft befördern. Ausgehend vom Sozialkapitalansatz von Coleman werden im Wesentlichen das Wissen auf Makro- und Mikroebene über die jeweils andere Kultur sowie der Austausch sprachhabitueller Merkmale in den Blick genommen. Das Projekt ist Bestandteil des Bayerischen Forschungsverbunds "Wissen und Migration".

Publikationen
  • GRESSER, A. (2015). Politisches Wissen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund. Dissertation. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H., GNIEWOSZ, B., GRESSER, A. & SCHNURR, S. (2011). Erfassung interkultureller Kompetenzen bei Kindern und Jugendlichen. Das Würzburger Interkulturelle Kompetenz-Inventar (WIKI-KJ) (Measuring intercultural competencies of children and adolescents The Wuerzburg Intercultural Competence Inventory - WIKI-KJ). Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 05 (4), 429-452.
  • REINDERS, H., GRESSER, A. & SCHNURR, S. (2010). Interethnische Freundschaften bei Kindern. In: Hammes-Di Bernardo, E. & Speck-Hamdan, A. (Hg.), Kinder brauchen Kinder. Gleichaltrige-Gruppe-Gemeinschaft (112-122). Weimar: Verlag Das Netz.
  • WORRESCH, V. (2011). Interethnische Freundschaften als Ressource. Die Rolle des kulturellen Austauschs in interethnischen Freundschaften. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 16. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H., GRESSER, A. & SCHNURR, S. (2011). Migration und Wissen. Zwischenbericht des Projekts „Sozialkapitaltransfer in interethnischen Beziehungen. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 17. Würzburg: Universität Würzburg.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders
Prof. Dr. Ingrid Gogolin
Prof. Dr. Jan van Deth

Projektlaufzeit

2008 - 2011

Förderung

BMBF

Projektbeschreibung

Das Projekt "GIM - Ganztagsschule und Integrationsprozesse bei Migranten" zielt darauf ab, den Beitrag des Ganztagsschulbesuchs im Primar- und Sekundarbereich auf den Prozess der Integration von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu untersuchen. Dieser Integrationsprozess wird in seinen Zwischenschritten in den Teilbereichen der Entwicklung interkultureller Beziehungen und Kompetenzen sowie dem Erwerb der deutschen Sprache als Basiskompetenz für die beiden erstgenannten Integrationsdimensionen betrachtet. Der Integrationsprozess wird in einem quasi-experimentellen Design im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen an Halbtagsschulen betrachtet. Relevante Merkmale der Schulumwelt werden als erklärende Variablen für die Intensität und Richtung des Integrationsprozesses berücksichtigt. 

Publikationen
  • REINDERS, H., GOGOLIN; I. & VAN DETH, J. (2008). Ganztagsschulbesuch und Integration von Migranten (Full-time schooling and integration of migrant students). Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 3(04), 497-503.
  • GRESSER, A. & SCHNURR, S. (2009). Full-time schooling and integration of migrants: impacts on socio-cultural and political outcomes of migrant students. Paper presented at ECER, Vienna.
  • BÖHMER, J. & BREMM, N. (2009). Full-time schooling and  integration of migrants: impacts on linguistic performance,  socio-cultural and political outcomes of migrant students. Paper presented at ECER, Vienna.
  • REINDERS, H., GRESSER, A. & SCHNURR, S. (2010). Interethnische Freundschaften bei Kindern. In: Hammes-Di Bernardo, E. & Speck-Hamdan, A. (Hg.), Kinder brauchen Kinder. Gleichaltrige-Gruppe-Gemeinschaft (112-122). Weimar: Verlag Das Netz.
  • GRESSER, A., SCHNURR, S. & REINDERS, H. (2010). Vom Halben zum Ganzen. Forschung zu Ganztagsschulen und Integration von Migranten. In: Krüger-Potratz, M., Neumann, U. & Reich, H.-H. (Hg.), Bei Vielfalt Chancengleichheit. Interkulturelle Pädagogik und durchgängige Sprachbildung. Münster: Waxmann.
  • REINDERS, H. (2010). Integration policy and education: between segregation and integration. The case of Germany. In: Walraven, G. (Ed.), Counteracting segregation in schools (115-130). Amsterdam.
  • REINDERS, H., GOGOLIN, I, GRESSER, A., SCHNURR, S., BÖHMER, J. & BREMM, N. (2011). Ganztagsschulbesuch und Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Primarbereich: Erste Näherungen an empirische Befunde einer vergleichenden Untersuchung (Full-time schooling and integration of migrant students in primary schools: first approximations to empirical results of a comparative research project). Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Sonderheft 15, 163-184.
  • REINDERS, H., SCHNURR, S. & GRESSER, A. (2012). Interethnische Kontakte und Freundschaften bei Erstklässlern. Schulische und individuelle Entstehungsbedingungen (Interethnic friendships of first grade students. The role of school- and individual characteristics). Zeitschrift für Grundschulforschung, 05 (1), 47-62.

 

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2007 - 2009

Förderung

Klaus-Tschira-Stiftung

Projektbeschreibung

Im Rahmen der Hochbegabungsstudie wird die emotionale und soziale Entwicklung hochbegabter Grundschulkinder untersucht. Das Projekt wird in Kooperation mit der Kinderakademie Mannheim durchgeführt und untersucht, inweifern außerschulische Maßnahmen die soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder fördern. 
 

Publikationen
  • REINDERS, H. (2014). Soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder (Social and Emotional Development of Gifted Children). In: M. Stamm (Hg.), Handbuch Talententwicklung (217-226). Bern: Huber.
  • REINDERS, H. (2012). Sozio-emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder. Journal für Begabtenförderung, 12 (01), 10-18.
  • REINDERS, H. & WITTEK, R. (2011). Sozio-emotionale Entwicklung hochbegabter Grundschulkinder im Kontext außerschulischer Fördermaßnahmen. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, Heft 02/2011.
  • REINDERS, H. & SIELER, V. (2008). Soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Grundschulkinder. Ergebnisse einer Begleituntersuchung. Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 03(01), S. 25-40.
  • REINDERS, H., FLUNGER, B., HILDEBRANDT, J. & WITTEK, R. (2008). Soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder. Skalendokumentation des ersten Messzeitpunkts. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 1. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H., FLUNGER, B. & WITTEK, R. (2008). Soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder. Ergebnisse des ersten Messzeitpunkts. Zwischenbericht an die Klaus-Tschira-Stiftung. FSchriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 2. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H. & HILDEBRANDT, J. (2008). Soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder. Skalendokumentation der Längsschnittstudie 2007-08. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 6. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H. & WITTEK, R. (2008). Soziale und emotionale Entwicklung hochbegabter Kinder. Abschlussbericht der Begleitstudie zur Mannheimer Kinderakademie. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 8. Würzburg: Universität Würzburg.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2010 - 2013

Förderung

DFG

Projektbeschreibung

Im Projekt "jeps" werden die Auswirkungen gemeinnütziger Tätigkeit auf die Persönlichkeitsentwicklung Jugendlicher und deren Bereitschaft zu politischer Partizipation untersucht. Im Zuge des abnehmenden Interesses Jugendlicher an Politik wird in sozialem Engagement im Jugendalter eine Möglichkeit gesehen, dieses politische Interesse zu stärken und gleichzeitig förderlich für die Identitätsentwicklung im Jugendalter zu sein. Aus dem Identitätskonzept von Erikson (1970) und der Theorie gemeinnütziger Tätigkeit (Youniss & Yates, 1997) werden Hypothesen dazu abgeleitet, ob und unter welchen Bedingungen gemeinnützige Tätigkeit einen positiven Einfluss auf die Persönlichkeitsentwicklung im Jugendalter besitzt. Die Kernaussagen sind,

  • dass Jugendliche sich sukzessive als aktiver Teil „ihrer“ Gesellschaft begreifen,
  • gemeinnützige Tätigkeit bei diesem Prozess eine entwicklungsunterstützende Rolle spielt und
  • insbesondere Tätigkeiten in direkter Interaktion mit Bedürftigen förderlich sind, weil sie die Möglichkeit der Auseinandersetzung mit Weltsichten und das Erleben von Handlungswirksamkeit im sozialen Kontext ermöglichen.

Geprüft werden die Annahmen anhand einer Längsschnittstudie bei gemeinnützig tätigen Jugendlichen im Alter von 14 bis 15 Jahren (t1) bzw. 15 bis 16 Jahren (t2), die mit einer nicht engagierten, vergleichbaren Gruppe über einen Zeitraum von einem Jahr verglichen werden. Ziel der Studie ist es, den postulierten Zusammenhang von gemeinnütziger Tätigkeit und Persönlichkeitsentwicklung sowie politischer Partizipationsbereitschaft theoretisch zu modellieren und empirisch zu prüfen. Im Mittelpunkt stehen dabei differenzielle Verläufe von (a) Jugendlichen mit im Vergleich zu Jugendlichen ohne Erfahrungen gemeinnütziger Tätigkeit, (b) Jugendlichen mit unterschiedlichen Tätigkeitsformen sozialen Engagements sowie (c) der Vergleich von Jugendlichen mit stabilem und sich veränderndem Engagement. Ziel dieser Vorgehensweise ist es, durch die Vergleiche Veränderungen im theoretisch postulierten Transzendierungsprozess empirisch nachzuzeichnen.

Publikationen
  • REINDERS, H. (2016). Gemeinnützige Tätigkeit und informelles Lernen (Community Service and Informal Learning Processes). In: M. Harring, M. Witte & T. Burger (Hg.), Handbuch informelles Lernen. Interdisziplinäre und internationale Perspektiven (S. 386-400). Weinheim: Juventa.
  • REINDERS, H. (2014). Jugend. Engagement. Politische Sozialisation. Gemeinnützige Tätigkeit und Persönlichkeitsentwicklung in der Adoleszenz (Community Service and Identity Development in Adolescence). VS Verlag: Wiesbaden.
  • CHRISTOPH, G., GNIEWOSZ, B. & REINDERS, H. (2014). How does community service promote prosocial behavior? Examining the role of agency and ideology experience. International Journal of Behavioral Development.
  • CHRISTOPH, G., REINDERS, H. & GNIEWOSZ, B. (2013). Politisches Engagement bei Jugendlichen: Die Rolle eines gemeinnützigen Engagements (Civic engagement of adolescents. The role of community service). eNewsletter Wegweiser Bürgergesellschaft 05/2013 vom 15.03.2013
  • REINDERS, H. & CHRISTOPH, G. (2012). Gemeinnützige Tätigkeit Jugendlicher - Ein Beitrag zum Positive Youth Development? Erscheint in: Ittel, A., Merkens, H. & Stecher, L. (Hg.), Jahrbuch Jugendforschung 2011. Wiesbaden: VS Verlag.
  • CHRISTOPH, G. & REINDERS, H. (2011). Jugend. Engagement. Politische Sozialisation. Deskriptive Befunde der ersten Erhebungswelle 2010. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 19. Würzburg: Universität Würzburg.
  • CHRISTOPH, G. & REINDERS, H. (2011). Jugend. Engagement. Politische Sozialisation. Skalendokumentation der ersten Erhebungswelle 2010. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 20. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H. & CHRISTOPH, G. (2011). Jugend. Engagement. Politische Sozialisation. Abschlussbericht an die DFG über die erste Projektphase 2010-2011. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 22. Würzburg: Universität Würzburg.
  • Christoph, G. & Reinders, H. (2011). Ein differenzierter Blick auf das Ehrenamt von Jugendlichen. Vortrag auf der 13. Fachgruppentagung Pädagogische Psychologie der DGPs 2011. Erfurt: Universität Erfurt.
  • Christoph, G. & Reinders, H. (2011, März). Jugend und ehrenamtliches Engagement. Nationale und regionale Bildungsforschung 2011. Bamberg: Universität Bamberg.
  • CHRISTOPH, G., GNIEWOSZ, B. & REINDERS, H. (in Vorb.). How does community service promote prosocial behavior? Examining the role of agency and ideology experiences. Zur Einreichung in: Journal of Adolescence.
  • REINDERS, H. & CHRISTOPH, G. (einger.). Gemeinnütziges Engagement und Reflexion sozialer Stereotype bei Jugendlichen. Eingereicht in: Zeitschrift für Pädagogik.
  • YOUNISS, J. & REINDERS, H. (2010). Youth and community service: A review of US research, theoretical perspectives, and implications for policy in Germany. Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, (13) 2, 233-248.
  • REINDERS, H. & YOUNISS, J. (2005). Gemeinnützige Tätigkeit und politische Partizipationsbereitschaft bei amerikanischen und deutschen Jugendlichen. Psychologie in Erziehung und Unterricht, 52(01), 1-19.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders
Prof. Dr. Burkhard Gniewosz

Projektlaufzeit

2012 - 2015

Förderung

BMBF

Projektbeschreibung

Der Nachweis durchschnittlich geringerer Kompetenzen von Schülerinnen und –schülern mit Migrationshintergrund im Vergleich zu Schülerinnen und Schülern deutscher Herkunft ist in den Fächern Deutsch, Mathematik und den Naturwissenschaften hinreichend erbracht . Diese mittleren Unterschiede lassen sich unter anderem mit im Durchschnitt geringerer bildungssprachlicher Kompetenz sowie ungünstigeren familialen Bedingungen im Bereich ökonomischen und kulturellen Kapitals erklären. Gleichzeitig zeigen Studien, dass Migrantenschülerinnen und -schüler unter Kontrolle des sozio-ökonomischen Status sich dem Kompetenzniveau deutscher Schülerinnen und Schüler annähern und bspw. Grundschülerinnen und -schüler türkischer Herkunft mit vergleichbaren Leistungen und sozio-ökonomischem Status häufiger auf das Gymnasium wechseln als Gleichaltrige deutscher Herkunft .

Es wird angenommen, dass die bei Migranten auftretende Varianz in o.g. Fachkompetenzen über die Proxy-Variable „Migration“ und auch über die Ausdifferenzierung nach sozio-ökonomischem Status hinaus durch weitere Variablen erklärt werden kann. Als solche Merkmale werden im geplanten Forschungsprojekt lern- und lernerfolgsrelevante Variablen angesehen, die allgemein in der Lehr-Lernforschung zur Erklärung von Kompetenzerwerb und Lernen theoretisch angenommen und empirisch bestätigt werden (Eccles & Wigfield, 2002). Im Einzelnen wird der Fokus auf die Bildungsaspirationen der Schülerinnen und Schüler, ihr akademisches Selbstkonzept und ihre Lernmotivation gelegt. Diese Variablenauswahl folgt der Schnittmenge aus bisherigen Befunden der Lehr-Lernforschung und der Verfügbarkeit dieser Variablen in den PISA-Studien.

Die skizzierte Annahme wird in zwei Schritten geprüft. Zum einen werden die Daten der PISA-Studie herangezogen, um querschnittlich das Zusammenspiel von Bildungsaspirationen, akademischem Selbstkonzept sowie Lernmotivation mit den Fachkompetenzen bei Migrantenschülerinnen und -schülern zu prüfen; unter Kontrolle der Herkunftskonstellation sowie der familialen Ausstattung mit ökonomischem und kulturellem Kapital. Zum anderen wird eine Längsschnittstudie mit zwei Messzeitpunkten konzipiert, in der Kompetenzveränderungen sowie ein faktischer Bildungsgangwechsel von Migranten über kontextuelle und individuelle Variablen vorhergesagt werden sollen.

Publikationen
  • REINDERS, H., FRESOW, M. & FRESOW, P. (2016). Kompetenzunterschiede und Bildungsgangwechsel bei Schülern mit Migrationshintergrund – Ergebnisse zur Vorhersage der Mathematikleistungen durch individuelle Voraussetzungen. In: BMBF (Hg.), Forschungsvorhaben in Ankopplung an Large-Scale-Assessments (S. 4-22). Berlin: BMBF.
  • FRESOW, M., RETTICH, P., GNIEWOSZ, B. & REINDERS, H. (2012). Individuelle Bedingungen für erfolgreiche Bildungskarrieren bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund (Individual factors fostering migrants' academic careers). Diskurs Kindheits- und Jugendforschung, 4, 473-480.
  • RETTICH, P., FRESOW, M., GNIEWOSZ, B. & REINDERS, H. (2012). Das Projekt KUBIS. Kompetenzunterschiede und Bildungsgangwechsel bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund (The KUBIS-project. Academic competence and school track shifts of migrant students in Germany). Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisationsforschung, 32(03), 330-331. 

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2008 - 2014

Förderung

Stadt Mannheim

Projektbeschreibung

Zum Nachweis der Wirksamkeit, der besonderen Stärken sowie optimierungsfähigen Aspekte des Programms wird eine wissenschaftliche Begleitung in Form einer prozess- und produktorientierten Evaluation durchgeführt. Das Ziel der Evaluation ist es, Aussagen über die Effizienz sowie die Bedingungen dieser Effizienz treffen zu können. Das Programm „MAUS – Mannheimer Unterstützungskonzept Schule“ zielt für verschiedene Schulformen darauf, ab, zusätzliche Unterstützung zur Förderung leistungsschwacher Schülerinnen und Schüler ausgewählten Schulen zur Verfügung zu stellen.

Publikationen
  • REINDERS, H. & DE MOLL, F. (2010). Evaluation des Mannheimer Unterstützungssystems Schule. Abschlussbericht über die Projektphase 2008-2010. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 14.  Würzburg: Universität Würzburg.
  • WORRESCH, V. & REINDERS, H. (2012). Evaluation des Mannheimer Unterstützungssystems Schule. Abschlussbericht über die zweite Förderphase 2010-2012. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 25. Würzburg: Universität Würzburg.
  • WORRESCH, V. & REINDERS, H. (2014). Evaluation des Mannheimer Unterstützungssystems Schule. Abschlussbericht über die dritte Förderphase 2012-2014. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 31. Würzburg: Universität Würzburg.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2012 - 2016

Förderung

DFG

Projektbeschreibung

Das Projekt „Service Learning an Universitäten“ untersucht die Einflüsse von Service Learning auf die akademische Entwicklung Studierender. Die ursprünglich aus den USA stammende Lehr-Lernform wird auch in Deutschland immer populärer und ist mit dem Ziel verbunden, Schülern und Studierenden eine praxisnahe Ausbildung zu ermöglichen, in dem praktische Erfahrungen durch freiwilliges Engagement in der Gemeinde mit theoretischen Inhalten in Unterricht und Seminaren verknüpft werden. Seinen Ursprung hat Service Learning darin, Schüler und Studierende zu gesellschaftlicher Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit zu erziehen. Während dieser Bereich empirisch bereits gut untersucht ist, ist der Mehrwert für die kognitive und akademische Entwicklung bisher noch unklar. Zwar werden an Service Learning als Lehrmethode hohe Erwartungen gesetzt und subjektive Eindrücke berichten vom erhöhten Lernerfolg. Die Befundlage zu objektiven Leistungssteigerungen ist jedoch sehr heterogen.  

Die Kernthese des Projekts lautet, dass durch die in den Service Learning-Seminaren praktizierte didaktische Methode der Reflexion die Verbindung zwischen praktischen Erfahrungen und theoretischen Inhalten hergestellt wird. Dies führt einerseits zu einer Erhöhung der metakognitiven Fähigkeiten und andererseits zu einem tieferen Verständnis der Fachinhalte. Für das Projekt ergeben sich daher folgende Forschungsfragen:

  • Welche Veränderungen zeichnen sich bei längsschnittlicher Betrachtung bei den akademischen Fähigkeiten der Studierenden ab?
  • Welche Rahmenbedingungen beeinflussen die Veränderungen in den Service Learning-Angeboten sowie den Seminaren?
  • Welche hochschuldidaktischen Praxisempfehlungen können von den Erkenntnissen abgeleitet werden?

Für die Prüfung der Annahmen wird ein quantitatives Längsschnittdesign gewählt, bei dem die Studierenden über 2 Semester hinweg befragt werden. Weiterhin ist geplant mithilfe von Lerntagebüchern die Entwicklungen der Reflexionsfähigkeit zu untersuchen.

Publikationen
  • REINDERS, H. (2016). Service Learning – Theoretische Überlegungen und empirische Studien zu Lernen durch Engagement (Service Learning. Theoretical Considerations and Empirical Research). Weinheim: Beltz.
  • REINDERS, H., HILLESHEIM, S. & SEBALD, J. (2015). Service Learning an Universitäten. Skalendokumentation des Längsschnitts 2012-2014. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 32. Würzburg: Universität Würzburg.
  • REINDERS, H. (2010). Lernprozesse durch Service Learning an Universitäten (Learning through Service Learning at Universities). Zeitschrift für Pädagogik, 56 (4), 531-547.
  • REINDERS, H. & WITTEK, R. (2009). Persönlichkeitsentwicklung durch Service Learning an Universitäten (S. 128-143). In: Altenschmidt, K, Miller J. & Stark, R. (Hg.), Raus aus dem Elfenbeinturm. Weinheim: Beltz.
  • REINDERS, H. (2008). Soziale und perspektivische Kompetenzen messen und fördern. In: Weißeno, G. (Hrsg.), Politikkompetenz. Was der Unterricht zu leisten hat (89-107). Bonn: bpb.
  • REINDERS, H. (2006). Gemeinnützige Tätigkeit und politische Sozialisation im Jugendalter. Kursiv-Journal für politische Bildung, 01/06, 22-29.

Projektleitung

Prof. Dr. Heinz Reinders

Projektlaufzeit

2012 - 2015

Förderung

Siemens-Stiftung
Freudenberg-Stiftung

Projektbeschreibung

In der öffentlichen Diskussion hat die Bedeutung von mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächern (MINT) deutlich zugenommen. Regelmäßig wird ein fehlendes Fachwissen oder aber fehlendes qualifiziertes Personal in diesem Bereich konstatiert. Entsprechend zahlreich sind Initiative zur Stärkung des Interesses und der Wissensvermittlung in den MINT-Fächern.

Was dabei bislang noch nicht in den Blick genommen wurde, ist die Frage nach den im MINT-Unterricht vermittelten Wertvorstellungen. Welche gesellschaftlich relevanten Werte wie Umweltbewusstsein, Nachhaltigkeit oder Solidarität sind mit der Ausbildung in diesen Fachinhalten verbunden. Nur wenige Studien, primär im mathematischen Bereich, beleuchten diesen Zusammenhang.

Eine Möglichkeit der pädagogischen Intervention, Werte und MINT-Ausbildung zu verkoppeln, wird in der Durchführung von naturwissenschaftlichen Projekten nach den Prinzipien des Service Learning gesehen. Beim Service Learning engagieren sich SchülerInnen für soziale Belange ihrer Community und wenden dabei schulisch erworbenes Wissen an. Ein Beispiel für ein Service Learning-Projekt im MINT-Bereich könnte sein, die Gewässerverschmutzung der Region mit den im Chemie-Unterricht erworbenen Methoden zu untersuchen und über gesellschaftliche Ursachen der Umweltverschmutzung zu reflektieren.

Das Projekt untersucht die Möglichkeiten, durch Service Learning Wertevermittlung und MINT-Unterricht miteinander zu verknüpfen und auf diese Weise SchülerInnen für gesellschaftliche Zusammenhänge zu sensibilisieren. Hierzu wird ein Modellprojekt an ausgewählten Schulen in Sachen-Anhalt und Würzburg als Grundlage für die empirische Studie herangezogen. Die SchülerInnen werden im Prä-Post-Design mittels Fragebögen und Dilemma-Interviews zu ihren Erfahrungen mit dem MINT-Unterricht, dem Praxisprojekt und der Reflexion befragt und Rückschlüsse auf Ursachen möglicher Wertebildungsprozesse gezogen.

Publikationen
  • REINDERS, H., BÜNNER, L., HEEG, M., HILLESHEIM, S. & SAYEGH, H. (2017). Service Learning in den MINT-Fächern. Ergebnisse einer wissenschaftlichen Begleitstudie bei Schulen in Bayern und Sachsen-Anhalt. Schriftenreihe Empirische Bildungsforschung, Band 35. Würzburg. Universität Würzburg.