Joseph Beuys’ Konzept der Sozialen Plastik zählt zu den einflussreichsten, zugleich jedoch ambivalentesten Denkfiguren der erweiterten Kunstbegriffe des 20. Jahrhunderts. Während die bestehende Forschung maßgeblich durch interpretative, theoriegeleitete und häufig kanonisierte Lesarten geprägt ist, bleibt die systematische Auswertung bislang wenig erschlossener archivalischer Bestände ein Desiderat. Ziel des vorliegenden Forschungsprojekts ist es, durch konzentrierte Archivarbeit in relevanten europäischen Sammlungen – insbesondere in Paris, Rom, Venedig, München und Kleve – neue kunstwissenschaftliche Grundlagen zu schaffen, die eine differenzierte Neubewertung der Sozialen Plastik ermöglichen.
Im Zentrum steht die Frage, inwiefern bisher unbeachtete Dokumente, Korrespondenzen, Werknotizen, Prozessmaterialien, institutionelle Akten und zeitgenössische Reaktionen, dazu beitragen können, Beuys’ Denken und Handeln jenseits retrospektiver Mythisierungen präziser zu rekonstruieren. Diese Forschung verfolgt explizit den Anspruch, die bestehende Sekundärliteratur nicht lediglich zu ergänzen, sondern kritisch zu revidieren und epistemisch zu erweitern.
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In der kunstpädagogischen Forschung etabliert sich ein empirischer Zweig, der sich zunehmend einem qualitativ-empirischen Forschungsdesign verpflichtet sieht. Diese verspricht Aufschluss über ästhetische Prozesse zu geben und liefert somit wesentliche Grundlagen, die sich letztlich in schulischem Unterricht sowie universitärer Lehre widerspiegeln sollen. Aus einer zunächst methodisch eher ungerichteten Forschungstätigkeit im Bereich der Kunstpädagogik wird langsam ein Weg beschritten, der in einer methodischen Kontrolliertheit ein unabdingbares Muss sieht.
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Material ist das zentrale Element im Kunstunterricht: Es wird in der Regel produktiv verwendet oder rezeptiv thematisiert – und es kann als Gestaltungsmittel selbst hergestellt, im gestalterischen Prozess verarbeitet sowie mit seiner jeweils eigenen Materialsprache als Ausdrucksmittel reflektiert werden.
Das eigene Herstellen von Malmaterialien spielt eine große Rolle für die Entwicklung von Bildern, liegt doch das Herstellen von Pigmenten, Bindemitteln und Malgründen traditionell in der Hand von Künstlerinnen und Künstlern. Auf der Aneignung verloren gegangenen Wissens und Könnens der Materialherstellung gründet auch das Verständnis der Bildproduktion. Denn die Kenntnisse um die technischen Errungenschaften und historisch bedeutsamen Innovationen für die Bildgestaltung sind für die Kunstrezeption unerlässlich.
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Der falkeblog_ ist Teil einer dynamischen Plattform für Lehrkräfte sowie für Verantwortliche der zweiten und dritten Phasen der Ausbildung für Lehrkräfte an Grund- und Mittelschulen. Das Ziel ist es, über eine Vernetzung der verschiedenen Ausbildungsphasen perspektivisch eine Steigerung der Qualität von Kunstunterricht zu erreichen.
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Kunstschaffende in Paris im 18. Jahrhundert:
Nach der Ausbildung an deutschen Akademien reisten einige deutsche Malerinnen und Maler zur Weiterbildung nach Paris. Untersucht wird eine Auswahl an Kunstschaffenden, die von Berlin, Kassel, Mannheim und Stuttgart aus gestartet sind. Anhand von Quellenmaterial wie Briefen, Tagebüchern, notariellen Dokumenten, Ausstellungskatalogen wird erforscht, wie das Leben als ausländische Malende in dem Kunstzentrum aussah. Dabei geht es um die Rahmenbedingungen ihres Aufenthalts, ihre Möglichkeiten vor Ort und ihre dortigen Kontakte.
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